Kategorie: Allgemein
9 Zoo

Wie sieht ein ‹guter› Zoo aus?
Zyklus 2
Die Kinder erarbeiten mit der Unterstützung der Lehrperson die wichtigsten Punkte eines ‹guten› Zoos. Sie begegnen unterschiedlichen Akteuren und Akteurinnen rund um den Zoo. Sie beantworten Fragen zu den Aufgaben von Zoos, zu einem selbst gewählten Tier, zur Geschichte von Zoos und zu weiteren Aspekten. Ein wichtiger Bestandteil ist die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema «Zoo». So werden auch anspruchsvollere Fragen thematisiert, wie zum Beispiel: Braucht der Mensch noch einen Zoo? Hat der Mensch das Recht, Tiere einzusperren? Was trägt ein Zoo zur Arterhaltung bei? Welche Kritik gibt es an Zoos? Welche Tiere sind ungeeignet für den Zoo?
Folgende Schwerpunkte werden gesetzt:
- Was ist für mich ein ‹guter› Zoo?
- Was spricht für und was spricht gegen den Zoo?
- Wie sieht ein Gehege für mein Tier aus?
- Wer will was vom Zoo?
Durch Verknüpfungen der theoretischen Fragen mit Lernfilmen, Rollenspielen, Interviews im Zoo, einem Zoobesuch, Filmsequenzen, Tonaufnahmen, Spielen, Plakaten, Gehege-Gestaltungen zu einem selbst gewählten Zootier und vielem mehr wird der Inhalt greifbar und lebendig vermittelt.
Onlinematerialien8 Projekte in der Gemeinde

Ein Service-Learning-Projekt mit Fokus Nachhaltigkeit in der eigenen Gemeinde durchführen
Zyklus 2 und 3
Das achte Umsetzungsheft der Querblicke-Reihe bietet einen didaktischen Leitfaden für die Planung und Durchführung von Unterrichtsprojekten in der eigenen Gemeinde. Diese Projekte verfolgen Zielsetzungen im Zusammenhang mit der Vermittlung von spezifischen Kompetenzen einer BNE sowie mit der Förderung einer Nachhaltigen Entwicklung in der Gemeinde. Dabei sollen Win-win-Situationen für die Gemeinde (Service) und die Schule (Learning) entstehen.
- Grundlegende Informationen zu Thema und Vorgehen
- Beschreibung der Schritte der Projektumsetzung
- Arbeitsmaterialien
7 Rind und Fleisch

Wann macht (m)ein Burger echt ‹Fairgnügen›?
Zyklus 2 und 3
Fleischprodukte gibt es in der heutigen Zeit in unzähligen Varianten und Variationen. Heute können wir aufgrund der breiten Angebotspalette täglich resp. mehrmals täglich Fleisch essen. In der Schweiz beispielsweise wird pro Kopf und Woche über ein Kilogramm Fleisch gegessen mit zunehmender Tendenz. Etwa 80% des gesamten Fleischbedarfs wird in der Schweiz selbst produziert, wobei es Schwankungen innerhalb der Fleischsorten gibt. Fleisch zu produzieren ist aufwendig: Aufzucht, Mast, Schlachtung und Verarbeitung der Schlachtkörper sind nur einige der Stationen, die dazu notwendig sind. Die Unterrichtsreihe befasst sich ausserdem mit der Frage, ob es eine gerechte Fleischproduktion geben kann und wie diese aussehen müsste.
Folgende Schwerpunkte werden gesetzt:
- Was finde ich an (m)einem Burger fair, was nicht?
- (M)ein Burger aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet: Was sehe ich alles?
- Ist es (mir) wurst , woher (m)ein Burger kommt?
- Wer ist an (m)einem Burger beteiligt? Wer hat Vernügen, wer keines?
- Was an (m)einem Burger macht gar kein Vergnügen?
- Was an (m)einem Burger ist unfair?
- (M)ein Wunschburger: Haben so alle Beteiligten Vergnügen?
- Wann macht (m)ein Burger echt Fairgnügen?
Das Umsetzungsheft «Rind und Fleisch» ist vergriffen.
Onlinematerialien6 Mobilität

Wir machen langsam mobil: Richtig ‹VERKEHRt›?
Zyklus 2
Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung, damit eine Gesellschaft und ihre Wirtschaft stabil funktionieren können. Durch die ständig wachsende Mobilität und den Ausbau der Verkehrswege zeigen sich die Grenzen des starken Verkehrsaufkommens: Die Umwelt wird übermässig belastet, die Mobilitätskosten und der Energiebedarf für die Gesellschaft steigen an. Auch der Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen spielt eine Rolle. Das Umsetzungsheft setzt sich anhand des Beispiels ‹Fahrrad› mit der Frage auseinander, welche Rolle der Langsamverkehr in Zukunft spielen könnte.
Folgende Schwerpunkte werden gesetzt:
- Mit dem Fahrrad mobil: wie VERKEHRt unser Wohnort?
- Wie sind wir sonst noch und wann langsam mobil?
- Warum wollen wir mobil sein?
- Heute mobil, morgen noch mobiler – und übermorgen?
- Alle sollen mobil sein können: Gerecht VERKEHRt?
- In Zukunft langsam mobil: Richtig oder verkehrt VERKEHRt?
5 Virtuelles Wasser

Für (m)ein T-Shirt: Wie viel Wasser darfs denn sein?
Zyklus 2
Wenn wir von Wasserverbrauch sprechen, meinen wir oft die Verwendung von Wasser im Alltag, das direkt sichtbar ist. In der Schweiz benötigt jeder Einwohner, jede Einwohnerin täglich etwa 160 Liter Wasser. Nicht mit eingerechnet ist das Wasser, welches wir ‹verbrauchen›, indem wir beispielsweise Jeans, T-Shirts, Kaffee oder Reis kaufen. Diese Produkte benötigen alle von der Herstellung der Rohmaterialien bis zum Verkauf viel Wasser – so genanntes virtuelles Wasser. Die Unterrichtsreihe bietet Unterstützung zur Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler bei Fragen der Wassernutzung und des eigenen Wasserverbrauchs, insbesondere in Bezug auf virtuelles Wasser.
Folgende Schwerpunkte werden gesetzt:
- Wasser – einfach ‹nur› Wasser?
- Wie viel Wasser ziehe ich morgens an?
- Wasser für alle… Wirklich?
- Virtuelles Wasser: Wo kommt es her? Wo geht es hin?
- Virtuelles Wasser bei der T-Shirt-Produktion: Wo liegen die Probleme?
- Switcher: ein fairer Ansatz?
- Für (m)ein T-Shirt: Wie viel Wasser darf’s denn sein?
4 Verpackung

Was ist eine ‚gute‘ Verpackung?
Zyklus 1 und 2
Verpackungen sind aus unserem modernen Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie ermöglichen den Transport von Produkten und Gütern, sie schützen diese vor Schäden. Die Verpackung hat jedoch nicht nur Schutz- und logistische Funktionen, sie wird auch bewusst als Informations- und Werbeträger zu Marketingzwecken genutzt. Hinter der Verpackung steht in der Schweiz ein ganzer Industriezweig, welcher sowohl für die Bereitstellung der Verpackungsmaterialien, als auch für die Weiterentwicklung der Materialeigenschaften sowie die Wiederverwertung sorgt. Recycling ist jedoch nicht problemlos, weil sich die Wiederverwertung ökonomisch und ökologisch betrachtet nicht in jedem Fall gleichermassen lohnt. Durch Verpackungen entstehen grosse Mengen von Abfall, mit deren Verbrennung Ressourcen vernichtet werden. Was also ist eine ‹gute› Verpackung?
Folgende Schwerpunkte werden gesetzt:
- Was ist eine Verpackung? Wann ist sie ‹gut›?
- Verpackungstrends: Was verpackten und verpacken wir wie und warum?
- Was geschieht mit den Verpackungen?
- Unterschiedliche Interessen und Entscheidungen: Welche Folgen haben sie?
3 Huhn und Ei

Gleicht das eine Ei wirklich dem anderen?
Zyklus 1 und 2
In dieser Unterrichtseinheit begegnen den Kindern unterschiedliche Akteure rund um das Huhn und das Ei. Sie setzen sich mit der Frage auseinander, ob es einerlei ist, welches Ei gekauft wird. Die gesellschaftliche Perspektive, ob auch Hühner ‹glücklich› sein dürfen, wird thematisiert. Durch die integrierte Rahmengeschichte ‹Hanna will Huhnexpertin werden›, Interviews mit Hühnerfarmbesitzern, Besuchen von Hühnerbetrieben, dem E-Medium ‹Wie Wildhühner leben› oder dem E-Instrument ‹Stall-Architekt›, wird für die Kinder vieles greifbar und lebendig.
Folgende Schwerpunkte werden gesetzt:
- Was braucht es, damit Hühner ‹gute› Eier legen?
- Wie werden die Hühner in der Schweiz gehalten?
- Ist es einerlei, welches Ei gekauft wird?
- Wofür brauchen wir die Eier?
- Was sind die Vor- und Nachteile der verschiedenen Haltungsarten?
Dieses Heft bietet mit seinen verschiedenen Elementen den Lehrpersonen die notwendigen Hilfen zur erfolgreichen Umsetzung des Themas.
Wie Wildhühner leben
Die Schülerinnen und Schüler können sich die Erzählungen online anhören unter www.querblicke.ch/3-huhn-und-ei/
Das E-Modul ‹Wie Wildhühner leben› der 1. Auflage ‹Querblicke Huhn und Ei› entspricht nicht den aktuellen technischen Standards und steht zum Schutz Ihrer Systeme nicht mehr zur Verfügung.
Produktion: LerNetz AG/Starnut
Illustration: Karin Widmer
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